Der Stalldienst ist für euch nur eine lästige Kür, Spaß an der Arbeit will sich einfach nicht einstellen? Wir haben ein paar praktische Tipps für euch!

  1. Nutzt die Zeit sinnvoll! Oft hat man ja nicht alleine Stalldienst, sondern als Teil einer Gruppe, etwa nach einem Reitunterricht. Was wäre da nahe liegender, als ein Gespräch über die Unterrichtsstunde oder Pferdespezifische Inhalte? Das klingt sehr trivial, aber wenn man sich zum Beispiel einer Reitprüfung nähert, kann man sich während der Stallarbeit gut gegenseitig abfragen.
  2. Setzt euch Ziele! Vier Leute misten die Ställe aus? Dann muss dein Bereich der schönste werden! Kleine, selbst gesetzte Herausforderungen, motivieren ungemein.
  3. Variiert eure Aufgaben! Gerade in festen Gruppen stellt sich schnell mal ein festes Muster ein. Person A sammelt Pferdeäpfel, B bereitet das Futter zu, C mistet aus und so weiter. Es gibt jedoch nichts, was der Motivation abträglicher ist, als langweilige Routine. Wechselt euch ab, vergebt ungeliebte Aufgaben fair alle paar Wochen neu.
  4. Arbeitet zielstrebig! Wenn jeder aus einer Gruppe in seinem eigenen Bereich Pferdeäpfel sammelt, dann ist das langsamer als wenn eine Person in einem Rutsch alle Äpfel einsammelt. Das ist dann in dem Moment nicht so spannend, ihr seid aber schneller fertig und könnt euch danach den spaßigeren Arbeiten widmen.
  5. Übertreibt es nicht! Ja, ihr sollt euch Ziele setzen. Aber es bringt nichts einen Bereich auf Hochglanz zu polieren, wenn euer eigenes Pferd eine kleine Sau ist und eh sofort Unordnung reinbringt. Das heißt nicht, dass ihr euch keine Mühe geben soll, aber passt eure Arbeit den Tieren an und lasst euch nicht demotivieren. Wenn sich etwa das frischgestriegelte Pferd plötzlich im Schlamm wälzt, ist die Motivation schnell weg. Oder ihr lacht darüber und nehmt es mit Humor, das ist im Zweifel gesünder.

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